Westernreitsport

Was ist Westernreiten?

Mehr als nur durch eine spezifische Ausrüstung unterscheidet sich das Westernreiten in verschiedenen Punkten von anderen Reitweisen. Ursprünglich aus der spanischen Arbeitsreiterei stammend lehnt sich das Westernreiten an die Arbeitsweise der amerikanischen Cowboys und den Anforderungen eines langen Arbeitstages im Sattel an. Eine wesentliche Rolle spielt dabei ein ausdauerndes und wendiges Pferd mit angenehmen Gängen, das eigenständig mitarbeitet und durch minimale Gewichts- und Schenkelhilfen zu reiten ist.

Im Turniersport gibt es eine Vielzahl verschiedener Disziplinen, die die Vielfalt des Westernreitsports zeigen. Hier findet ihr eine Auswahl Disziplinen, die wir aktuell bei den Four Valley Riders betreiben.

Trail

Die Disziplin für Knobler und Problemlöser. Basierend auf der Idee, dass ein Reiter alle Herausforderungen, die ihm auf einem Aus- oder Wanderritt begegnen, aus dem Sattel meistern und sich zu 100% auf seinen Pferdepartner verlassen kann, bewältigen Pferd und Reiter je nach Schwierigkeitsstufe einen ausgeklügelten Parcours im Schritt, Trab oder Galopp. 

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Western Pleasure

Leicht, fein und weich geht es in dieser Disziplin zu. Wie der Name schon sagt, sollte das Reiten beim Pleasure ein Vergnügen sein. Im Turnier wird Pleasure in der Regel in Gruppen und nach Vorgabe der Richter geritten. Das Pferd wird in allen Gangarten in langsamem Tempo mit möglichst geringer Hilfengebung vorgestellt.

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Western Horsemanship

Beim Western Horsemanship werden vor allem die reiterlichen Fähigkeiten bewertet, unter anderem die Hilfengebung und die Haltung des Reiters während der einzelnen Lektion sowie deren exakte Ausführung. Es sind keine spektakulären, dafür aber sehr anspruchsvolle Manöver, die von Pferd und Reiter gefordert werden.

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Reining

Gymnastische und präzise ausgeführte Höchstleistungen erfordert die Disziplin Reining - sie ist die hohe Dressurkunst der Westernreiterei. Mit der Teildisziplin Freestyle, dem Äquivalent zur Kür in der klassischen Dressur, können Pferd und Reiter in individuell aus einer vorgegebenen Auswahl zusammengestellten Manövern zur Musik ihr Können beweisen - in manchen Wettbewerben auch ohne Sattel und Zaumzeug. Bewertet werden die Ausführung der Manöver wie auch deren Harmonie zur Musik.

Showmanship at halter

Ungleich allen anderen vorgestellten Westerndisziplinen wird beim  Showmanship at Halter nicht geritten, sondern das Pferd vom Boden aus präsentiert. Für die Bewertung ausschlaggebend ist dabei die Präsentationsleistung durch den Menschen. 

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Ranch Riding

Im Gegensatz zum Horsemanship liegt der Fokus beim Ranch Riding auf dem Pferd. Es soll seine Qualitäten als Ranch Horse unter Beweis stellen, d.h. dass das Pferd sich in Vorwärtsbewegungen gut regulieren und lenken lassen soll - geachtet wird dabei auf Reaktionsfähigkeit, Manieren und Qualität der Bewegungen. Elemente von Prüfungen sind beispielsweise Stops, Richtungswechsel, extended Trot, Lopes und Galoppwechsel sein. Und auch das Aussehen ist wichtig: Pferd und Reiter sollen der Erscheinung von Ranch Rider und Horse entsprechen.

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